Thermen

le terme a ischia

Wer seinen Urlaub in Ischia verbringt, möchte meist auch die wohltuenden Wirkungen des heilsamen und reichlich vorhandenen Thermalwassers zu genießen.

Es ist bekannt, dass Ischia vulkanischen Ursprungs ist, und dieser Entstehungsgeschichte das Phänomen der Thermalquellen verdankt. Die Besonderheit Ischias liegt darin, dass die Thermalquellen ausgesprochen zahlreich sind, in verschiedenen Regionen der Insel liegen und eine unterschiedliche chemische Zusammensetzung haben, aus der sich verschiedenartige Heilwirkungen ergeben.

Ein Urlaub auf Ischia bedeutet also, sich selbst zu pflegen, indem man je nach möglichen Beschwerden oder Krankheiten die Art von Thermalwasser wählt, das der eigenen Gesundheit am zuträglichsten ist oder einfach nur das allgemeine Wohlbefinden fördert.

Betrachten wir also die Thermalwasserquellen Ischias: Das Vorkommen an Thermalwasser auf Ischias ist schier unermesslich; es besteht aus rund 69 Feldern von Fumarolen und 29 hydrothermalen Becken. Das ergibt eine Summe von mehr hundert Thermalquellen. Und ihre Zahl würde noch viel höher, dürfte man heute noch überall graben. Denn an vielen Stellen der Insel reicht es aus, ein paar Meter in die Tiefe zu gehen, um auf heißes Wasser zu stoßen.

Von den vielen Quellen sind folgende besonders bekannt:

  • Die Quelle von Nitrodi in Barano. Sie hat eine relativ niedrige Temperatur, die mehr oder weniger der Temperatur der Umgebung entspricht und einen hohen Gehalt von Kalzium, Kohlenstoff, Chlor, Kalium, Natrium und Schwefel aufweist. Diese Quelle ist besonders für Probleme mit dem Magen und dem Zwölffingerdarm indiziert. Sie hat heilende Eigenschaften bei Venengeschwüren, Wunden und Fisteln. Darüber hinaus eignet sich das Wasser auch für Trinkkuren.
  • Die Quelle von Olmitello in Sant´Angelo. Sie entspringt in einer Schlucht, die bis zum Strand von Maronti führt. Diese Quelle ist seit dem Altertum für die Behandlung von Krankheiten des Magen-Darmtraktes und des Knochen- und Gelenk-Apparates bekannt.
  • Die Sorgeto-Bucht in Panza, Gemeinde Forio: Hier sprudelt das Wasser bei einer Temperatur von 90° aus dem Untergrund und vermischt sich mit dem kühleren Meereswasser. Das schafft ideale Bedingungen für die Balneotherapie mit Wassertemperaturen um die 35/37°C.
  • Die Quelle La Rita in Casamicciola: Die älteste Quelle der Insel ist schon seit jeher für die Wirksamkeit seines Fangos bekannt, der seine heilsame Wirkung durch das Thermalwasser bekommt. Es heißt, dass Santa Rita die allererste Thermalbadeanstalt war, in der Fango zur Therapie verwendet wurde.
  • Die Thermen von Cavascura in Sant´Angelo: Sie liegen in der Nähe des Maronti-Strandes und sind auch vom Meer aus zu erreichen. Die Quelle liegt in einer Felsenschlucht verborgen, und ihr bis zu 55 Grad warmes Wasser ist bekannt für seine kosmetischen und heilenden Eigenschaften.

Neben diesen fünf Quellen gibt es noch viele weitere mit wohltuenden Eigenschaften. Beispiele sind die Quelle Buceto, die an der Ostseite des Monte Buceto entspringt, oder das Becken von Gurgitello in Casamicciola Terme.

Alles in allem bietet Ischia eine so große Auswahl an Thermalquellen, dass die Insel das ideale Reiseziel für jeden ist, der die wohltuenden Wirkungen des Thermalwesens genießen möchte.

DIE THERMEN VON CASAMICCIOLA : WASSER REINSTEN WOHLBEFINDENS

Die Gemeinde Casamicciola ist besonders reich an Thermalwasser.

Die Thermalanlagen von Casamicciola beziehen ihr Thermalwasser aus zwei der wichtigsten Becken der ganzen Insel: Gurgitello (im Ortsteil Piazza Bagni) und La Rita in der gleichnamigen Gegend.

DIE THERMEN VON CASAMICCIOLA: LA RITA

Die Therme La Rita ist eine der ältesten ischitanischen Quellen. Ihr Name stammt von einer Abwandlung des Wortes „creta“ (Lehm) ab, woraus aus „creta“ zuerst „reta“ und schließlich „rita“ wurde. Das weist auf den Lehm hin, der sich dort aus dem Schlamm bildete, der vom nahe gelegenen Monte Epomeo herunter kam.

Der Schlamm reift für sechs Monate im Thermalwasser und reichert sich dabei mit seinen Mineralstoffen an. So entsteht der Heilschlamm Fango, der vor allem bei der Therapie von Rheumaerkrankungen und bei Gelenkproblemen wirksam ist. Das Wasser von La Rita ist aber auch zur Heilung von Erkrankungen der Atemwege geeignet, wird bei der Behandlung von Hautunreinheiten eingesetzt und wirkt gegen den Alterungsprozess der Haut.

DIE THERMEN VON CASAMICCIOLA: GURGITELLO

In der Thermalanlage von Gurgitello fließt das Wasser ununterbrochen aus dem Boden, ohne dass eine Brunnenbohrung notwendig ist. Es hat eine Temperatur von 70 Grad, womit es als „hyperthermales Wasser“ bezeichnet werden kann. Das Wasser hat eine hohe Konzentration von Bikarbonat, Sulfaten, Natrium und Kaliumphosphaten. Es wirkt entzündungshemmend, hilft unter anderem bei Behandlungen des Verdauungstraktes, Rheuma, chronischen Gelenkserkrankungen und Erkrankungen im Urogentialtrakt sowie bei Problemen der Atemwege und Folgebeschwerden von Verletzungen. Angewendet werden Fango- Bade-, Inhalations- und Wasserkuren.

Trinkwasser

Die Insel Ischia ist reich an Thermalwassern, die zum Teil hohe Temperaturen erreichen. Dagegen gibt es nur wenige kalte Quellen, deren Wasser man auch trinken kann.

Die ergiebigste ist die Quelle von Buceto, die sich auf einer Anhöhe zwischen Casamicciola und Barano befindet und die man bequem von der Via Cretaio erreichen kann. Auf der Höhe des Reitstalles „Aragona Arabiens“ führt eine gepflasterte Straße bergauf nach Buceto: Hier befindet sich mitten in üppiger Vegetation eine einfache Quelle, aus der man trinken kann. Auch heute noch holen die Einheimischen hier mit Kanistern Wasser.

Am Ende des 17. Jahrhunderts versorgte die Quelle den damals am dichtesten besiedelten Ort der Insel, Borgo Celso, das heutige Ischia Ponte. Dafür sorgte ein Aquädukt von der Quelle bis zum zentral gelegenen Brunnen von Ischia Ponte. Reste des Bauwerkes sind noch heute im Ortsteil Pilastri der Gemeinde Ischia Porto zu sehen.

Im Jahre 1853 ließ der Hofbotaniker der Bourbonen Giovanni Gussone eine Wasserleitung von Buceto zum Königspalast in Ischia Porto bauen, wo er einen botanischen Garten mit exotischen Pflanzen anlegen wollte. Heute ist im ehemaligen Königspalast eine Thermalanlage des Militärs untergebracht.

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